Quelle: Science and Technology Daily
Am 25. erfuhren Journalisten vom Institut für Physik der Chinesischen Akademie der Wissenschaften, dass Forscher Meng Qingbo und sein Team einen weiteren bedeutenden Durchbruch in der Dünnschicht-Solartechnologie der nächsten Generation erzielt haben. Sie steigerten den zertifizierten Wirkungsgrad (PCE) von Kupfer-Zink-Zinn-Schwefel-Selen (CZTSSe)-Solarzellen auf 16,6 % und entwickelten erfolgreich leistungsstarke, flexible Zellen und Module. Dies ist bereits der zehnte Weltrekord des Teams auf diesem Gebiet und unterstreicht Chinas globale Führungsrolle in der Dünnschicht-Solartechnologie der nächsten Generation. Gleichzeitig signalisiert die Technologie einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg zur Industrialisierung.

CZTSSe ist ein Dünnschicht-Solarmaterial der nächsten Generation, das als vielversprechende Option für großflächige Anwendungen sowohl auf der Erde als auch im Weltraum gilt. Seine Mehrkomponentenzusammensetzung macht es jedoch anfällig für komplexe Defekte, unregelmäßige Atomstrukturen und erhebliche innere Energieverluste.
Um diese Herausforderungen zu meistern, bewältigte das Team um Meng Qingbo zentrale technische Hürden, darunter die Materialkristallisation, die Kontrolle der Atomstruktur und das Defektmanagement. 2022 gelang es ihnen als Ersten, die 13-Prozent-Umwandlungseffizienzschwelle (PCE) für CZTSSe-Photovoltaikzellen zu überschreiten. In den folgenden drei Jahren erreichten sie sukzessive Wirkungsgrade von 14 %, 15 % und schließlich 16 % und entwickelten gleichzeitig leistungsstarke, flexible Zellen und Module.
Branchenexperten weisen darauf hin, dass ein Wirkungsgrad von 15–16 % die Bereitschaft zur Industrialisierung signalisiert. Da die CZTSSe-Technologie nun einen Wirkungsgrad von 16,6 % erreicht und weitere Materialvorteile bietet, stellt dieser Durchbruch einen bedeutenden Schritt hin zur großflächigen kommerziellen Anwendung dar.
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